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    MBA ImageWas ist der Unterschied zwischen einem MBA und einem Master? Konkret: zwischen MBA Sportmanagement und Master Sportbusiness Management? Für wen eignet sich was? Diesen Fragen geht unser Partner IST-Hochschule auf den Grund. 

    Was ist ein MBA, was ist ein Master-Studiengang?

    Zu Beginn erstmal eine grundsätzliche Einordnung der beiden Abschlüsse: MBA-Studenten möchten meist vor allem Management-Kenntnisse erlangen, die ihnen aus dem Erststudium fehlen. Und im Anschluss das große Ganze managen. Wer den MBA wählt, wird eher Generalist als Spezialist. Der Master Sportbusiness Management dagegen gehört zu den konsekutiven Studiengängen, das heißt: Er ist inhaltlich auf das vorherige Studium abgestimmt baut darauf auf. Die Master-Studenten möchten sich spezialisieren und als Spezialist in ihrem Fachgebiet arbeiten.

    MBA Sportmangement vs. Master of Arts Sportbusiness Management

    Bei der inhaltlichen Gegenüberstellung der beiden Studiengänge wird deutlich, dass es sich durchaus lohnt, beide Modelle genauer anzuschauen.

     

      MBA MASTER

    Dauer

    5 Semester

    4 bis 6 Semester (verschieden Studienvarianten wählbar, auch dual)

    Preis (bei privaten Hochschulen)

    10.800€

    10.680€ - 11.700€

    Inhalte / Ausrichtung

    50% General Management
    50% Sportspezifische Inhalte

    20% General Management
    80% Sportspezifisch

    ECTS

    90

    120

    Vorausgesetzte Erfahrung

    min. 1 Jahr

    min. 3 Monate

     

    Master of Business Administration (MBA) Sportmanagement

    Wie schon im Titel des Studiengangs erkennbar, handelt es ich hier um einen Studiengang mit starkem Fokus auf die breite General-Management-Basis, die darüber hinaus mit 50% Sportbusiness-Fachwissen kombiniert wird. In den ersten beiden Semestern werden Module des General Managements vermittelt, wie zum Beispiel „Unternehmensführung“ und „Personalmanagement“, „Projektmanagement“ und „Entrepreneurship“. Im dritten und vierten Semester folgt dann die Spezialisierung im Bereich des Sportmanagements. Einzelne Vertiefungsfächer sind unter anderem „Vereins- und Verbandsmanagement“, „Sportvermarktung“ sowie „International Sportbusiness“.

    Der Studiengang richtet sich voranging an Studenten die mindestens ein Jahr Berufserfahrung mitbringen und deren Erststudium wenig bis keine Managementinhalte integriert hatte. Klassisch sind dies beispielsweise Sportwissenschaftler, die sich mit dem Abschluss für die Führungsetage im Sportbusiness qualifizieren möchten. Auch für Absolventen anderer, nicht sportspezifischer Studiengänge ist ein Quereinstieg möglich.

    Master of Arts (M.A.) in der Fachrichtung Sportbusiness Management

    Bei diesem Studiengang stehen die sportspezifischen Lehrinhalte mit 80% stärker im Fokus, um so das Fachwissen gezielt vertiefen zu können. Die weiteren 20% bilden die General-Management-Inhalte ab. Ab dem ersten Semester werden die sportspezifischen Inhalte in Kombination mit jeweils einem General-Management-Modul pro Semester vermittelt. Sportspezifische Module wie zum Beispiel „Strategische Sportvermarktung“, „Markenmanagement im Sport“, „Sportrecht“ werden mit General-Management-Modulen wie „Marketing & Sales“ und „Leadership Skills“ kombiniert.

    Der Studiengang richtet sich vor allem an Studenten, die ein Erststudium mit betriebswirtschaftlichen oder sportmanagementspezifischen Inhalten abgeschlossen haben und sich weiter in dem Bereich spezialisieren möchten, um als ausgewiesene Sportexperten in dem Bereich arbeiten zu können.

    Im Bachelorstudium müssen mindestens 30 ECTS aus ökonomischen Kursen absolviert worden sein. Sollte dies nicht der Fall sein, besteht aber die Möglichkeit, diese in einem Brückenkurs nachzuholen.

    Gemeinsamkeiten MBA Sportmanagement und Master Sportbusiness Management

    Zu den Grundvoraussetzungen beider Studiengänge gehört, dass unter anderem ein abgeschlossenes Erststudium beziehungsweise ein Bachelorabschluss vorhanden sein muss. Durch verschiedene Wahlmodule ist es möglich, beide Studiengänge mit individuellen Schwerpunkten nach den eigenen Interessen auszurichten. Die Studiengänge orientieren sich an der beruflichen Praxis der Studierenden und sind mit Selbststudien- und Präsenzphasen so konzipiert, dass sich Berufstätigkeit und Studium optimal vereinbaren lassen. Zudem ist nach beiden Studiengängen auch eine anschließende Promotion möglich.

    Fazit

    Keiner der beiden Abschlüsse ist per se „besser“. Jeder muss für sich die Fragen stellen: Für welches Studium bringe ich welche Voraussetzungen mit? Welches Studium vermittelt mir die Kenntnisse und Fähigkeiten, die ich für meinen geplanten Karriereweg brauche? Möchte ich mich auf eine bestimmte Fachrichtung fokussieren und sehe mich als Experte, oder möchte ich das große Ganze managen? Und genau bei diesen schwierigen und wichtigen, weichenstellenden Fragen helfen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch weiter.

     

    Dieser Artikel wurde von unserem Partner IST Hochschule verfasst

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